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Reiseimpressionen 2025

Reiseimpressionen 2025

Südamerika-Kreuzfahrt Valparaiso - Montevideo

Japan

Die Vasco da Gama an der Pier von Puerto Madryn, Agentinien

Vom 20. Januar bis 13, Februar führte uns die erste große Reise dieses Jahres an Bord der Vasco da Gama von Valparaiso in Chile nach Montevideo im Uruguai. Es war eine äußerst interessante und abwechslungsreiche Reise, die uns unter vielem Anderen zeigte:

  • Eine Millionenstadt, die sich trotz hoher Erdbebengefahr über viele steile Hügel zieht und wo es fast an jeder Mauer kunstvolle Murals gibt: Valparaiso.
  • Ein Ort, wo die Straßen des Landes enden und in dessen Nähe sich ein klassisch-schöner noch aktiver Vulkan befindet: Puerto Montt.

Vulkan Osorno jenseits des Llanquihué-Sees von Puerto Varas gesehen

  • Eine grüne Insel, die klimatisch und landschaftlich fast wie in Mitteleuropa aussieht, wo es aber viele Holzkirchen und Pfahlbauten gibt: Chiloe.
  • Die Fahrt durch eine urweltlich anmutende, menschenleere, regenverhangene, grandiose Landschaft - die chilenischen Fjorde in Patagonien, die schließlich in der südlichsten Großstadt der Welt endete: Punta Arenas.
  • Die einsamen, kalten, sturmumtosten Inseln Feuerlands mit Ushuaia, der südlichsten Stadt Argentiniens und Ausgangsort vieler Antarktis-Reisen.
  • Port Stanley auf den Falkland Inseln, wo es "very British" zugeht und Margaret Thatcher eine Heldin ist.
  • Puerto Madryn, wo wir eine riesige "Schule" Delfine beobachten durften.
  • Und schließlich Montevideo, die Hauptstadt Uruguais, die wir bei einer Stadtrundfahrt kurz kennenlernen durften, bevor der Flug nach Hause startete.

Valpariso: Totenstele einer prähistorischen indigenen Kultur im Museo Fonck,
Vino del Mar

Montevideo: Palacio Salva, das erste Hochhaus Lateinamerikas (1928)

Sturmvogel und Albatros - treue Begleiter unseres Schiffes

Unsere zweite Fernreise in diesem Jahr ging vom 13. bis 27. Mai nach Japan. Nach 18 Stunden Flug über Dubai begann in Osaka eine äußerst interessante, aber auch anspruchsvolle Rundreise durch den westlichen und zentralen Teil der Hauptinsel Honshu. Dabei benutzte unsere 24-köpfige Gruppe nahezu alle Verkehrsmittel, was den Eindruck, den wir von diesem faszinierenden Land bekamen, sehr verstärkte.

Was uns neben vielen anderen Dingen wie die Sauberkeit des öffentlichen Raums, die Pünktlichkeit, und Fahrplandichte der öffentlichen Verkehrsmittel, die zweisprachigen Leitsysteme und Informationen fast überall und die Disziplin und Höflichkeit der Menschen mit am meisten beeindruckte, waren die Toiletten:

Überall im ganzen Land gibt es gut ausgeschilderte, blitzsaubere öffentlliche WCs, die nichts kosten. Dafür gibt es Brillenheitzung, 3 unterschiedliche Duschen von unten und einen einstellbaren Soundtrack, um die möglicherweise peinlichen Körpergeräusche zu übertönen.

Bibliothek oder Toilette?

Der "Goldene Pavillon" in Kyoto

Abendessen im Kloster in Koyasan

Torii zum Fujisan Hongu Sengen Taisha Schrein in Fujinomiya

Südbaden via Kirchberg an der Iller

Sinninger Badesee beim Campingplatz Christophorus

Anfang Oktober unternahmen wir unsere letzte Wohnwagen-Tour in diesem Jahr. Sie führte uns zunächst zum großen und sehr komfortablen Campingplatz Christophorus in Kirchberg an der Iller, wo wir in zwei Tagen die Umgebung erkundeten.

Anschließend nutzten wir einen Regentag, um nach Sulzburg weiterzufahren, einer kleinen Stadt südlich von Freiburg am Fuß des Schwarzwalds. Dort blieben wir eine Woche auf dem schönen Campingplatz Sulzbachtal
Dank der Gästekarte konnten wir alle öffentlichen Verkehrsmittel zwischen Karlsruhe und Basel kostenlos benutzen, was wir auch ausgiebig taten. Auf diese Weise gingen wir nach Lörrach ins Kino, besuchten Basel, Freiburg und fuhren bei schönstem Wetter auf den Schauinsland. Auch die Umgebung von Sulzbach ist sehr reizvoll und wurde bei einer Geocaching-Wanderung von 14 km zu Fuß erkundet.

Alle Fotos dieser Reise gibt es hier.

"Kaffeetante" auf einem
Freiburger Stadtbächle

Der Castellberg in Sulzburg